Pressestimmen
Pressestimmen
Jan Christophersen setzt in seinem Debütroman den kargen und zugleich großartigen Weiten Schleswig-Holsteins mit dem Wattenmeer, den Inseln und Halligen ein Denkmal, wie es vor ihm nur Siegfried Lenz und Theodor Storm getan haben.
(Frank Fingerhuth, NDR Kultur)
Jan Christophersen hat mit Schneetage einen überraschend erfolgreichen Debütroman geschrieben. Das mag daran liegen, dass sich der Namen gebende Schneewinter von 1978/79 gerade zum 30. Mal jährte. Oder daran, dass dem Flensburger, der heute an der Schlei lebt, ein ruhiges, ganz und gar untümelndes Buch gelungen ist – über die Heimat, das versunkene Rungholt und deutsch-dänische Animositäten.
(Petra Schellen, taz)
Norddeutsch, klar, ohne große Worte, Tricks und Manierismen. Ein großer Wurf.
(Jan Drees, Bücher)
Jan Christophersen ist ein großer Norddeutschlandroman gelungen – ruhig, authentisch und sehr stimmungsvoll.
(NDR Kulturjournal)
Jan Christophersens empathische Schilderung der von zärtlicher Sprachlosigkeit geprägten Beziehungen seiner Protagonisten ist ein literarisches Ereignis ersten Ranges. Schneetage wird möglicherweise als interessantestes deutschsprachiges Debüt des Jahres Bestand haben.
(Jüdische Zeitung)
Mit seinen vielen Spiegelungen ist Schneetage ein klug aufgebautes Buch. Die in einem wunderbar poetischen Ton erzählte Geschichte entwickelt einen ruhigen Erzählfluss, der einen schon bald nicht mehr loslässt und zum Weiterlesen zwingt. Jan Christophersen ist mit Schneetage ein großartiger Debütroman gelungen.
(Udo Marquardt, Deutsche Welle –> Den gesamten Text gibt es hier.)
Der Stoff komplex, Innen- und Außenwelten miteinander verzahnt, die Sprache kraftvoll und klar auf der einen Seite, auf der anderen rücksichtsvoll, vorsichtig und zurückhaltend, als habe der Autor Respekt vor seinen Figuren, als vollziehe er selbst im Schreiben ihre Entwicklung erst nach und nach beobachtend mit. Die Bilder, genau und scharf konturiert. Der Lesegenuss vollkommen. Ein Buch, das Winterabende auf wundervolle Weise verschönt.
(Frauke Ahlers, Gießener Allgemeine)
Jan Christophersen ist ein außerordentlich packendes Debüt geglückt.
(Marc Peschke, Hessischer Rundfunk)
Christophersen gelingt nicht nur ein vielschichtiger, spannender Plot und ein überzeugendes Porträt schrulliger Norddeutscher in den Nachkriegsjahren. Dank seines knappen Stils, der die graue Küstenregion und die Wortkargheit ihrer Bewohner spiegelt, legt er mit Schneetage vor allem eine Coming-of-Age-Geschichte mit ganz eigenem Sound vor
(Kulturnews)
Ein Dorfwirt und sein Ziehsohn, Erinnerungen an die Zeit kurz nach dem 2. Weltkrieg und die Suche nach Spuren einer im Watt versunkenen Stadt verknüpft Christophersen zu einer subtilen, dicht wie eine Schneeflockenwand gewebten Geschichte.
(Sabine Zaplin, Bayerischen Rundfunk)
Wer Liliencrons Ballade vom Blanken Hans gelesen hat und für Storms Novellen ein modernes, überzeugendes Gegenstück sucht, wird begeistert Schneetage lesen, der gekonnt sparsam gehaltenen Sprache folgen. Jan Christophersen ist ein brillantes Debüt gelungen.
(Beatrix M. Kramlovsky, Die Furche)
Schneetage ist ein sanftes Buch. Eine ruhige, bedächtige, stille Erzählung wie eine Landschaft, die ganz von Schnee bedeckt ist. Getragen wird der Roman von einer äußerst kraftvollen Sprache. Die Geschichte von Jannis und Paul, der nie wieder so richtig zu Hause ankommen kann, ist ergreifend und vor allem wunderbar erzählt.
(Susanne Breuer, Aachener Nachrichten)
Mit Schneetage ist Jan Christophersen im Getöse des Buchmarktes ein wunderbar leiser Roman gelungen – keine Handlung, in der sich die Ereignisse überschlagen oder eine überraschende Wendung die andere jagt. Christophersens Sprache und die Charaktere seiner Figuren sind so unprätentiös, so selbstverständlich wie der ewige Wechsel der Gezeiten im Wattenmeer. Das macht Schneetage zu einer wunderbaren Hommage an die Marschlandschaft Nordfrieslands und ihre wortkargen Bewohner.
(Karen Lohse, literaturkritik.de –> Den gesamten Text gibt es hier.)
In Schneetage beweist Jan Christophersen ein feines Gespür für das Erzeugen poetisch-melancholischer Töne.
(Tobias Schwartz, zitty berlin)